, Eric

Aerials Freestyle-Masters vom Sonntag 21. August 2011 in Mettmenstetten

Am letzten Sonntag dem 21.08.2011 fand auf den Wasserschanzen des „Jumpin“ in Mettmenstetten das Aerials Freestyle-Masters, ein Länderkampf Schweiz-Weissrussland, statt.

Mit dabei auch Renato Ulrich, Gesamt-Dritter in der Freestyle Aerials Weltcupwertung 2010/2011. Und auch mit dabei eine kleine Fandelegation des Skiclub Horw. Bei brütender Hitze konnte ein toller Wettkampf auf höchstem Niveau miterlebt werden. 

Dieses Jahr wurde mit einem neuen Modus gestartet. In den Finaldurchgängen mussten maximal drei verschiedene Sprünge gezeigt werden. Nach dem ersten Sprung kamen die 12 besten Athleten eine Runde weiter. Mit dem zweiten Sprung konnte man sich für das Finale der besten vier Qualifizieren. Und in der letzten Runde wurden dann die Podestplätze definitiv vergeben, wobei nur noch dieser letzte Sprung für die Endwertung zählte. 

Renato konnte sich erwartungsgemäss problemlos für das Springen der besten 12 Qualifizieren obwohl er mit seiner Leistung sichtbar nicht ganz zufrieden war. Mit dem zweiten Sprung schaffte er als vierter knapp den Finaleinzug. Dann aber setzte er die Latte sehr hoch und sprang einen fast perfekten "Double-Full Full Double-Full" aus schwindelerregender Höhe ins kühlende Wasser von Mettmenstetten. 

Die noch obenstehende Konkurrenz war jetzt gefordert. Und wirklich, nur der in der letztjährigen Weltcup-Sprungwertung an zweiter Stelle platzierte Weissrusse Anton Kushnir wurde für den gleichen Sprung noch etwas besser bewertet. Ganze drei Pünktchen fehlten Renato zum Sieg. 

Hier ein VideoLink, zu sehen Renatos Finalsprung, den "Double-Full Full Double-Full".

Erklärung zum Sprung: "Double-Full" ist eine zweifache Schraube mit Rückwärts-Salto, "Full" ist eine Schraube mit Salto, dann noch ein "Double-Full", also nochmals 2 Schrauben und ein Salto. Renato macht also bei diesem Sprung insgesamt  5 Schrauben und drei Saltos, wobei aber das Timing korrekt sein muss. So müssen zum Beispiel nach dem ersten Salto genau 2 Schrauben gedreht sein – nicht mehr und nicht weniger. 

In der Nationenwertung gewannen die Weissrussinnen und Weissrussen vor der Schweizer Freestyle-Mannschaft.